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Auf den Spuren von Heimatsagen, Mythen und Legenden

Auf den Spuren von Heimatsagen, Mythen und Legenden

Besonders im Fokus stehen dabei Merkmale wie der Bezug zu realen Orten, das Weitergeben mündlicher Überlieferungen und die Mischung aus Wirklichkeit und Fantastischem. Genau das konnten die Schülerinnen und Schüler vor Ort eindrucksvoll erleben. 

Bereits im Vorfeld hatten sich die Kinder aktiv auf das Thema eingestimmt: Einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 6f schlüpften in die Rolle von Sagenerzählern und trugen eigene Geschichten vor – fast wie Gaukler auf einem Marktplatz. So konnten sie nachempfinden, wie Sagen lange vor der Zeit von Fernsehen und sozialen Medien mündlich weitergegeben wurden: lebendig, ausgeschmückt und immer ein wenig verändert.

Auch die Klasse 6b hatte sich bereits mit dem Thema Sagen auseinandergesetzt. Im Deutschunterricht beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld mit den Sagen rund um Odysseus und erhielten so einen ersten Einblick in die Welt der mythologischen Erzählungen. Der Besuch im Heimatmuseum bot nun die Möglichkeit, den Blick von den antiken Heldensagen auf regionale Heimatsagen zu richten. 

Mit großer Spannung lauschten sie dann auch im Heimatmuseum der alten Heimatsage von der „abgehackten Hand“. Diese erzählt von einem Grafen, der einst in den Wäldern der Region überfallen und ermordet wurde, wobei ihm die Hand abgeschlagen wurde. Der Legende nach brachte sein treuer Hund die abgetrennte Hand zurück zu den Angehörigen – ein schauriges Detail, das die Grausamkeit der Tat unterstreicht und sich tief ins Gedächtnis einprägt. Gebannt verfolgten sie die düstere Erzählung, fieberten mit und ließen sich von der geheimnisvollen Atmosphäre mitreißen. Man konnte förmlich spüren, wie die Geschichte ihre Wirkung entfaltete – ganz so, wie es für Sagen typisch ist. Ganz anders die Reaktion auf den „modernen Mythos“ rund um das einst verschwundene Krokodil im Karlsfelder See: Hier mischte sich Neugier mit spürbarer Erheiterung. Die Geschichte basiert auf einem tatsächlichen Ereignis, bei dem ein kleines Krokodil entkam und im See baden ging und nie wieder auftauchte. Gerüchte und vermeintliche Sichtungen hielten sich dennoch hartnäckig und machten das Tier zu einer lokalen Legende. Als ein Schüler augenzwinkernd einwarf: „Ich habe es letztes Jahr gesehen!“, sorgte das zunächst für überraschte Blicke – bevor er schmunzelnd ergänzte, dass heute wohl eher Gummikrokodile auf dem Karlsfelder See schwimmen. 

Besonders eindrucksvoll wurden die Erzählungen durch Frau Ilsa Oberbauer, ehemalige Lehrerin und gebürtige Karlsfelderin, die die Sagen mit großer Lebendigkeit und spürbarer Begeisterung vortrug. Mit ihrer anschaulichen Erzählweise verstand sie es, die Kinder in den Bann der Geschichten zu ziehen und die alten Überlieferungen auf besondere Weise zum Leben zu erwecken. Die Schülerinnen und Schüler lauschten aufmerksam und ließen sich von ihrer mitreißenden Art sichtlich begeistern.

Neben den Erzählungen hatten die Kinder auch die Gelegenheit, die Ausstellung auf zwei Stockwerken eigenständig zu erkunden. Sie erfuhren viel über die Geschichte Karlsfelds, stellten interessiert Fragen und zeigten große Neugier für die Entwicklung ihrer Heimatregion. Auch organisatorisch verlief alles reibungslos: Der Busfahrer war bestens informiert, sodass die An- und Abreise problemlos funktionierte. Am Ende waren sich alle einig: Es war ein rundum gelungener Ausflug – lehrreich, spannend und mit vielen Eindrücken, die sicher noch lange im Gedächtnis bleiben werden.

OStRin Anna Lenhardt und StRin Lisa Rueß

Beusch Heimatmuseum Karlsfeld 1
Beusch Heimatmuseum Karlsfeld 1
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