Kino statt Schule

Der Film handelt von dem 14-Jährigen Ali, der mit seiner Familie in eine neue Wohnung zieht und sich dort mit seinen eigenen Vorurteilen konfrontiert sieht, als er erfährt, dass der Mieter über seiner Familie ein Jude ist.
Als Flüchtlinge aus dem Libanon steht die Duldung der Familie in Deutschland auf der Kippe. Die harten Jungs aus der Gegend verlangen jedoch von Ali eine Mutprobe: er soll in die Wohnung des jüdischen Nachbarn einbrechen und sie verwüsten. Da er dazugehören möchte, willigt er dem Einbruch ein. Während die anderen entkommen können, wird Ali bei dem Versuch abzuhauen erkannt und angezeigt. Als Wiedergutmachung und um der Abschiebung zu entgehen, wird der Junge von seiner Mutter überredet, die Wohnung des alten Mannes während der Ferien zu renovieren.
Nach anfänglichem gegenseitigem Misstrauen nähern sich die beiden langsam an und es entsteht eine Art Freundschaft zwischen ihnen. Der Film zeigt eindrücklich, was wahre Freundschaft bedeutet und wie die Akzeptanz von Unterschieden Vorurteile abbauen kann. So wurde deutlich, wie wichtig Respekt und Empathie im Zusammenleben sind.
StRin Cornelia Klink